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Ostern 2020

Ostern - Alles, was Sie über Ostern 2020 und kommende Jahre wissen müssen

Wann ist Ostern?

Ostern ist am Sonntag, den 12. April 2020 und ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die Herkunft und Bedeutung von Ostern.

FeiertagDatumBundesländerWann
Ostern 202012.4.2020Kein gesetzlicher FeiertagIn 120 Tagen
Ostern 20214.4.2021Kein gesetzlicher FeiertagIn 477 Tagen
Ostern 202217.4.2022Kein gesetzlicher FeiertagIn 855 Tagen
Ostern 20239.4.2023Kein gesetzlicher FeiertagIn 1212 Tagen
Ostern 202431.3.2024Kein gesetzlicher FeiertagIn 1569 Tagen
Ostern 202520.4.2025Kein gesetzlicher FeiertagIn 1954 Tagen
Ostern 20265.4.2026Kein gesetzlicher FeiertagIn 2304 Tagen
Ostern 202728.3.2027Kein gesetzlicher FeiertagIn 2661 Tagen
Ostern 202816.4.2028Kein gesetzlicher FeiertagIn 3046 Tagen
Ostern 20291.4.2029Kein gesetzlicher FeiertagIn 3396 Tagen

Herkunft und Bedeutung: Was ist Ostern?

Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der als Sohn Gottes nach dem Neuen Testament den Tod überwunden hat.

Da Leiden, Sterben und Auferstehung Christi laut den Aussagen des Neuen Testamentes in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Es wird über einen Lunisolarkalender bestimmt und fällt in der Westkirche immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, im gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Danach richten sich auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen. Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Dreitagefeier historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Mit dem Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit (Osterzeit), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

Ostern

Brauchtum

In deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden suchen die Kinder bunt bemalte versteckte Hühnereier und Süßigkeiten, die vom Osterhasen versteckt wurden. Es gibt auch den Brauch, Zweige in Vasen oder auf Bäumen im Garten mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken. Als Ostergebäck gibt es einen Kuchen in Hasen- oder Lammform. Bräuche zum Osterei sind das Ostereiertitschen, Ostereierschieben, Ostereierwerfen und Eierschibbeln.

In katholischen Gemeinden werden die Kirchenglocken zwischen Karfreitag und der Osternacht nicht geläutet. In einigen Gemeinden, vorwiegend im süddeutschen Raum, aber auch in Luxemburg, ziehen stattdessen Kinder und Jugendliche mit speziellen Ratschen oder Klappern durch das Dorf, um zu den Gottesdiensten und zum Angelusgebet zu rufen.

In Frankreich, Österreich, aber auch in überwiegend katholischen Regionen Deutschlands erzählt man den Kindern, dass die Glocken am Karfreitag nach Rom fliegen und am Ostersonntag zurückkommen, um zu erklären, wieso sie nicht läuten. Die Glocken würden auf dem Rückweg aus Rom Süßigkeiten für die Kinder verstecken. Die Suche nach den versteckten Süßigkeiten findet in Frankreich – im Gegensatz zu den deutschsprachigen Ländern – erst am Ostermontag statt. Weitere Informationen unter: Wikipedia

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