Deutschland

Wintersonnenwende in Deutschland

Wintersonnenwende 2020, 2021, 2022

FeiertagDatumBundesländerWann
Wintersonnenwende 2020Di, 22.12.2020Kein gesetzlicher FeiertagIn 92 Tagen
Wintersonnenwende 2021Mi, 22.12.2021Kein gesetzlicher FeiertagIn 457 Tagen
Wintersonnenwende 2022Do, 22.12.2022Kein gesetzlicher FeiertagIn 822 Tagen
Wintersonnenwende 2023Fr, 22.12.2023Kein gesetzlicher FeiertagIn 1187 Tagen
Wintersonnenwende 2025Mo, 22.12.2025Kein gesetzlicher FeiertagIn 1918 Tagen
Wintersonnenwende 2026Di, 22.12.2026Kein gesetzlicher FeiertagIn 2283 Tagen
Wintersonnenwende 2027Mi, 22.12.2027Kein gesetzlicher FeiertagIn 2648 Tagen
Wintersonnenwende 2028Fr, 22.12.2028Kein gesetzlicher FeiertagIn 3014 Tagen
Wintersonnenwende 2029Sa, 22.12.2029Kein gesetzlicher FeiertagIn 3379 Tagen
Wintersonnenwende 2031Mo, 22.12.2031Kein gesetzlicher FeiertagIn 4109 Tagen

Nächster Termin: Wintersonnenwende ist am Dienstag, den 22. Dezember 2020 und ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die Herkunft und Bedeutung von Wintersonnenwende.

Was ist Wintersonnenwende (Nordhalbkugel)?

Ab 21./22. Dezember werden die Tage wieder länger, da war die Wintersonnenwende in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Zur Zeit der Einführung des Julianischen Kalenders lagen die Sonnenwenden auf dem 25. Dezember und dem 24. Juni.

Wintersonnenwende

Umstritten ist, ob und in welcher Form die Germanen und andere Völker in Nordeuropa um die Wintersonnenwende das Julfest feierten. Es wäre dann mit Feuer- und Lichtsymbolik zur Wintersonnenwende praktiziert worden. Historisch belegbare schriftliche Zeugnisse gibt es in Form von Kalenderstäben mit Runenzeichen. Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest vor der Christianisierung in Gebrauch war. Die Kirche hatte vergeblich versucht, das Wort durch andere Begriffe zu ersetzen (Norrøn: „Dróttins burðar tíð“, Altschwedisch: „gudz födzlo hötidh“). Die altenglischen, nordischen und gotischen Belege stammen alle aus christlicher Zeit. Es ist daher schwierig, aus den knappen Quellen der altnordischen Literatur ein Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen. Das gilt für das erwähnte „alfablót“ der Skandinavier und die „Nacht der Mütter“ bei den Angelsachsen.

Das christliche Weihnachtsfest, mit dem die Geburt Jesu gefeiert wird, findet heute nach der tatsächlichen Wintersonnenwende statt. Die fällt in etwa zusammen mit dem Thomastag des Heiligenkalenders am 21. Dezember. Der Thomastag wurde deshalb gewählt, weil der Apostel Thomas am längsten an der Auferstehung Jesu zweifelt und in der Nacht des Unglaubens verharrt. Je nach Glaubensrichtung gibt es im Christentum unterschiedliche Schwerpunkte und Zahl der Festtage. Teilweise beginnt mit dem zweiten Weihnachtstag eine sechstägige Nachfeier, und manche Rituale finden erst im Januar statt.

Zoroastrier sowie muslimische Völker des iranischen Kulturkreises und Zentralasiens zelebrieren zur Wintersonnenwende die Yalda-Nacht. In Indien und Nepal findet Ende Dezember/Anfang Januar Makar Sankranti statt. Auch im Satanismus haben die Sonnenwenden Feiertagscharakter. Wikipedia

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