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2. Weihnachtstag in Deutschland

2. Weihnachtstag 2026, 2027, 2028

Feiertag Datum Bundesländer Wann
2. Weihnachtstag 2026 Sa, 26.12.2026 bundesweit In 54 Tagen
2. Weihnachtstag 2027 So, 26.12.2027 bundesweit In 419 Tagen
2. Weihnachtstag 2028 Di, 26.12.2028 bundesweit In 785 Tagen
2. Weihnachtstag 2029 Mi, 26.12.2029 bundesweit In 1150 Tagen
2. Weihnachtstag 2030 Do, 26.12.2030 bundesweit In 1515 Tagen
2. Weihnachtstag 2031 Fr, 26.12.2031 bundesweit In 1880 Tagen
2. Weihnachtstag 2032 So, 26.12.2032 bundesweit In 2246 Tagen
2. Weihnachtstag 2033 Mo, 26.12.2033 bundesweit In 2611 Tagen
2. Weihnachtstag 2034 Di, 26.12.2034 bundesweit In 2976 Tagen
2. Weihnachtstag 2035 Mi, 26.12.2035 bundesweit In 3341 Tagen
2. Weihnachtstag mit verschneiter Kirche, beleuchtetem Weihnachtsbaum, Kerzen, Geschenken und Weihnachtsgebäck
2. Weihnachtstag am 26. Dezember – bundesweiter gesetzlicher Feiertag, Fortsetzung des Weihnachtsfestes und kirchlicher Gedenktag des heiligen Stephanus.

Was ist der 2. Weihnachtstag?

Der 2. Weihnachtstag wird jedes Jahr am 26. Dezember gefeiert und ist der zweite gesetzliche Weihnachtsfeiertag in Deutschland. Er schließt unmittelbar an Weihnachten am 25. Dezember an und gehört weiterhin zum christlichen Weihnachtsfest.

Kirchlich besitzt der 26. Dezember zusätzlich eine eigene Bedeutung: In der katholischen Kirche wird an diesem Tag das Fest des heiligen Stephanus gefeiert. Stephanus wird als erster christlicher Märtyrer verehrt.

Der 2. Weihnachtstag ist in allen 16 deutschen Bundesländern gesetzlicher Feiertag. Für die meisten Arbeitnehmer ist er deshalb arbeitsfrei und die meisten Geschäfte bleiben geschlossen.

Wann ist 2. Weihnachtstag 2026?

2. Weihnachtstag 2026 ist am Samstag, den 26. Dezember 2026.

Der 2. Weihnachtstag besitzt ein festes Kalenderdatum und fällt jedes Jahr auf den 26. Dezember. Lediglich der Wochentag verändert sich von Jahr zu Jahr.

Am 24. Dezember ist Heiligabend, am 25. Dezember der erste Weihnachtsfeiertag und am 26. Dezember der zweite Weihnachtsfeiertag.

Ist der 2. Weihnachtstag ein gesetzlicher Feiertag?

Ja. Der 26. Dezember ist in allen 16 deutschen Bundesländern gesetzlicher Feiertag.

Der 2. Weihnachtstag gehört damit zu den Feiertagen, die in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen gleichermaßen gesetzlich geschützt sind.

Am 26. Dezember gilt grundsätzlich Feiertagsruhe. Für bestimmte Berufsgruppen und notwendige Tätigkeiten bestehen gesetzliche Ausnahmen.

Was wird am 2. Weihnachtstag gefeiert?

Der 2. Weihnachtstag gehört weiterhin zum Weihnachtsfest. Christinnen und Christen feiern die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und setzen die Feier der Geburt Jesu fort.

In den Kirchen werden Weihnachtsgottesdienste gefeiert, wobei die liturgischen Schwerpunkte je nach Konfession unterschiedlich sein können.

In der katholischen Kirche tritt zusätzlich der heilige Stephanus in den Mittelpunkt, dessen Gedenktag auf den 26. Dezember fällt.

Warum gibt es einen zweiten Weihnachtsfeiertag?

Große christliche Feste wurden traditionell nicht nur an einem einzelnen Tag gefeiert. Weihnachten gehört zu einem längeren Festkreis und wird kirchlich über den 25. Dezember hinaus fortgesetzt.

In der katholischen Kirche gehört der 26. Dezember zur Weihnachtsoktav, den besonders hervorgehobenen ersten acht Tagen des Weihnachtsfestes.

Der zweite gesetzliche Weihnachtsfeiertag bewahrt in Deutschland bis heute diese mehrtägige Festtradition auch im staatlichen Feiertagskalender.

Ist der 26. Dezember der Geburtstag Jesu?

Nein. An Weihnachten wird zwar die Geburt Jesu Christi gefeiert, das genaue historische Geburtsdatum Jesu ist jedoch nicht bekannt.

Der kirchliche Festtermin für die Geburt Christi ist der 25. Dezember. Der 26. Dezember setzt die Weihnachtsfeier fort und besitzt mit dem Stephanustag zugleich einen zusätzlichen kirchlichen Schwerpunkt.

Der zweite Weihnachtsfeiertag sollte deshalb nicht als „zweiter Geburtstag Jesu“ oder als erneute Feier eines eigenen Geburtsdatums verstanden werden.

Was ist der Stephanustag?

Der Stephanustag ist der kirchliche Gedenktag des heiligen Stephanus am 26. Dezember.

Stephanus gehörte nach der Apostelgeschichte zur frühen christlichen Gemeinde in Jerusalem. Er wurde gemeinsam mit sechs weiteren Männern für Aufgaben innerhalb der Gemeinde ausgewählt und trat zugleich öffentlich für den christlichen Glauben ein.

Nach seinem gewaltsamen Tod wird Stephanus als erster christlicher Märtyrer verehrt.

Wer war der heilige Stephanus?

Stephanus war eine Gestalt der frühen Jerusalemer Christengemeinde, über die im sechsten und siebten Kapitel der Apostelgeschichte berichtet wird.

Er wird dort als glaubensstarker Mann beschrieben, der öffentlich predigte und wegen seines Glaubens in Konflikt mit seinen Gegnern geriet.

Schließlich wurde Stephanus außerhalb der Stadt gesteinigt. Wegen dieses Todeszeugnisses für seinen Glauben gilt er in der christlichen Tradition als erster Märtyrer.

Was bedeutet Märtyrer?

Das Wort Märtyrer geht auf das griechische Wort für „Zeuge“ zurück.

Im christlichen Sprachgebrauch bezeichnet es Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt oder getötet wurden und ihrem Glauben trotz der Bedrohung treu blieben.

Stephanus gilt als erster christlicher Märtyrer und wird deshalb häufig auch als „Erzmärtyrer“ bezeichnet.

Warum liegt der Stephanustag direkt nach Weihnachten?

Dass der Gedenktag des ersten Märtyrers unmittelbar auf das Weihnachtsfest folgt, schafft einen starken inhaltlichen Gegensatz.

Auf die Freude über die Geburt Christi folgt bereits am nächsten Tag die Erinnerung daran, dass christlicher Glaube auch mit Widerstand, Verfolgung und Leid verbunden sein kann.

Die Verbindung von Weihnachten und Stephanustag ist seit der frühen kirchlichen Tradition bekannt.

Was hat der 2. Weihnachtstag mit verfolgten Christen zu tun?

Die katholische Kirche in Deutschland begeht am 26. Dezember den Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen.

Die Wahl des Datums knüpft an Stephanus als ersten christlichen Märtyrer an. In Gottesdiensten und Gebeten wird besonders an Menschen erinnert, die heute wegen ihres christlichen Glaubens unter Ausgrenzung, Unterdrückung oder Verfolgung leiden.

Der Gebetstag bringt zugleich die Unterstützung für die Religionsfreiheit aller Menschen zum Ausdruck.

Was ist der Unterschied zwischen 1. und 2. Weihnachtstag?

Der 1. Weihnachtstag am 25. Dezember ist das zentrale kirchliche Fest der Geburt Jesu Christi.

Der 2. Weihnachtstag am 26. Dezember setzt das Weihnachtsfest fort. Gleichzeitig wird besonders in der katholischen Kirche der heilige Stephanus als erster christlicher Märtyrer gefeiert.

Arbeitsrechtlich besteht dagegen kein Unterschied beim Feiertagsstatus: Sowohl der 25. als auch der 26. Dezember sind in allen deutschen Bundesländern gesetzliche Feiertage.

Was ist der Unterschied zwischen Heiligabend und 2. Weihnachtstag?

Heiligabend ist der 24. Dezember und in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag.

Der 2. Weihnachtstag ist dagegen der 26. Dezember und bundesweit gesetzlicher Feiertag.

Heiligabend bildet für viele Familien den Beginn der Weihnachtsfeier mit Bescherung und Gottesdiensten, während der zweite Weihnachtsfeiertag die Weihnachtszeit fortsetzt und häufig ruhiger im Familienkreis verbracht wird.

Gehört der 2. Weihnachtstag noch zu Weihnachten?

Ja. Der 26. Dezember gehört weiterhin zum Weihnachtsfestkreis.

In der katholischen Kirche liegt er innerhalb der Weihnachtsoktav, die vom 25. Dezember bis zum 1. Januar reicht.

Auch evangelisch wird der 26. Dezember als zweiter Tag des Christfestes beziehungsweise zweiter Weihnachtsfeiertag begangen.

Was ist die Weihnachtsoktav?

Die Weihnachtsoktav bezeichnet in der katholischen Liturgie die acht Tage vom 25. Dezember bis einschließlich 1. Januar.

Durch diese Festwoche wird die Bedeutung von Weihnachten über einen einzelnen Tag hinaus hervorgehoben.

Der Stephanustag am 26. Dezember liegt damit direkt am zweiten Tag dieser Weihnachtsoktav.

Ist der 2. Weihnachtstag dasselbe wie Boxing Day?

Nein, nicht vollständig. Der deutsche 2. Weihnachtstag und der britische Boxing Day liegen zwar beide am 26. Dezember, die Begriffe haben jedoch unterschiedliche kulturelle Hintergründe.

Boxing Day ist vor allem im Vereinigten Königreich und in einigen Ländern des Commonwealth gebräuchlich. Seine Tradition wird unter anderem mit früheren „Christmas Boxes“ für Bedienstete, Händler oder Bedürftige verbunden.

In Deutschland lautet die übliche Bezeichnung „2. Weihnachtstag“ oder „zweiter Weihnachtsfeiertag“. Kirchlich ist außerdem die Bezeichnung Stephanustag gebräuchlich.

Warum heißt Boxing Day Boxing Day?

Der englische Name Boxing Day hat nichts mit dem Boxsport zu tun.

Der Begriff wird mit historischen „Christmas Boxes“ in Verbindung gebracht. Darin erhielten beispielsweise Bedienstete, Händler oder bedürftige Menschen Geld, Geschenke oder andere Gaben.

Heute ist Boxing Day insbesondere in Großbritannien auch mit Sportveranstaltungen, Einkauf und Familienbesuchen verbunden.

Welche Bräuche gibt es am 2. Weihnachtstag?

In Deutschland gibt es keine überall identischen Bräuche für den zweiten Weihnachtsfeiertag. Häufig steht der Tag stärker im Zeichen von Ruhe, Familie und gemeinsamen Unternehmungen.

  • Besuche bei Verwandten und Freunden,
  • gemeinsame Weihnachtsessen,
  • Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes,
  • Spaziergänge und Ausflüge,
  • Musik und Weihnachtslieder,
  • ruhige Zeit im Familienkreis sowie
  • kirchliches Gedenken an den heiligen Stephanus.

Welche Traditionen gepflegt werden, unterscheidet sich nach Familie, Region und Konfession.

Was isst man am 2. Weihnachtstag?

Ein fest vorgeschriebenes Essen für den 26. Dezember gibt es in Deutschland nicht.

Viele Familien servieren festliche Gerichte wie Gans, Ente, Wild, Braten oder Fisch. Häufig werden auch Speisen vom ersten Weihnachtsfeiertag weiterverwendet oder ein gemeinsames Essen mit anderen Familienmitgliedern geplant.

Welche Gerichte auf den Tisch kommen, hängt stark von regionalen und familiären Traditionen ab.

Welche liturgische Farbe hat der Stephanustag?

In der katholischen Liturgie ist die Farbe des Stephanustages Rot.

Rot wird an Märtyrerfesten verwendet und erinnert symbolisch an Blut, Zeugnis und Hingabe.

Damit bildet der Stephanustag liturgisch einen deutlichen Kontrast zum Weiß beziehungsweise Gold des Weihnachtsfestes.

Gibt es am 2. Weihnachtstag Gottesdienste?

Ja. Am zweiten Weihnachtsfeiertag finden in zahlreichen evangelischen und katholischen Gemeinden Gottesdienste statt.

Evangelisch kann der Tag als zweiter Tag des Christfestes mit eigenen weihnachtlichen Lesungen und Predigttexten begangen werden. Je nach kirchlicher Tradition kann auch Stephanus thematisiert werden.

In katholischen Gemeinden wird am 26. Dezember das Fest des heiligen Stephanus gefeiert.

Sind Geschäfte am 2. Weihnachtstag geöffnet?

Nein, die meisten Geschäfte bleiben am 2. Weihnachtstag geschlossen, weil der 26. Dezember bundesweit gesetzlicher Feiertag ist.

Ausnahmen können sich nach den Ladenöffnungsgesetzen der Bundesländer beispielsweise für Notdienst-Apotheken, Tankstellen sowie bestimmte Verkaufsstellen an Bahnhöfen und Flughäfen ergeben.

Für Gastronomie, Hotels und andere Dienstleistungen gelten eigene gesetzliche Regelungen.

Muss man am 2. Weihnachtstag arbeiten?

Am 26. Dezember gilt grundsätzlich die gesetzliche Feiertagsruhe. Arbeitnehmer dürfen an gesetzlichen Feiertagen grundsätzlich nicht beschäftigt werden.

Das Arbeitszeitgesetz erlaubt jedoch Ausnahmen für Tätigkeiten, die auch an Feiertagen notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste, Feuerwehr, Gastronomie, Hotellerie und Verkehr.

Wer an einem gesetzlichen Feiertag zulässigerweise arbeitet, hat nach den gesetzlichen Voraussetzungen Anspruch auf einen Ersatzruhetag.

Wird der 2. Weihnachtstag bezahlt?

Fällt eine vertraglich vorgesehene Arbeitszeit allein wegen des gesetzlichen Feiertages am 26. Dezember aus, besteht grundsätzlich Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Der Arbeitgeber zahlt dabei das Arbeitsentgelt, das ohne den feiertagsbedingten Arbeitsausfall angefallen wäre.

Zusätzliche Feiertagszuschläge können sich aus Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder anderen betrieblichen Regelungen ergeben.

Gibt es automatisch einen Feiertagszuschlag am 2. Weihnachtstag?

Ein allgemeiner gesetzlicher Anspruch auf einen zusätzlichen Feiertagszuschlag besteht für Arbeitnehmer nicht allein deshalb, weil sie am 26. Dezember arbeiten.

Ein Anspruch kann sich jedoch aus Tarifvertrag, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder betrieblicher Übung ergeben.

Davon zu unterscheiden ist der gesetzliche Feiertagsschutz und gegebenenfalls der Anspruch auf einen Ersatzruhetag bei zulässiger Feiertagsarbeit.

Was passiert, wenn der 2. Weihnachtstag auf ein Wochenende fällt?

Fällt der 26. Dezember auf einen Samstag oder Sonntag, bleibt der 2. Weihnachtstag gesetzlicher Feiertag.

In Deutschland gibt es jedoch keine allgemeine Regelung, nach der ein auf das Wochenende fallender Feiertag am folgenden Montag nachgeholt wird.

Für Beschäftigte mit einer üblichen Arbeitswoche von Montag bis Freitag entsteht deshalb grundsätzlich kein zusätzlicher freier Werktag.

Eignet sich der 2. Weihnachtstag als Brückentag?

Ob sich rund um den 2. Weihnachtstag ein Brückentag ergibt, hängt vom jeweiligen Wochentag des 26. Dezember ab.

Liegt der erste oder zweite Weihnachtsfeiertag beispielsweise nahe an einem Wochenende, können sich mit wenigen Urlaubstagen längere zusammenhängende Freizeitphasen ergeben.

Da sich der Wochentag jährlich verschiebt, sollte die konkrete Planung für jedes Kalenderjahr gesondert erfolgen.

Haben Schulen am 2. Weihnachtstag geschlossen?

Ja. Der 26. Dezember ist bundesweit gesetzlicher Feiertag und liegt außerdem innerhalb der Weihnachtsferien.

Regulärer Schulunterricht findet deshalb am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht statt.

Häufige Fragen zum 2. Weihnachtstag

Wann ist 2. Weihnachtstag 2026?

2. Weihnachtstag 2026 ist am Samstag, den 26. Dezember 2026.

Ist der 2. Weihnachtstag ein gesetzlicher Feiertag?

Ja. Der 26. Dezember ist in allen 16 deutschen Bundesländern gesetzlicher Feiertag.

Was wird am 2. Weihnachtstag gefeiert?

Der 2. Weihnachtstag setzt das christliche Weihnachtsfest fort. In der katholischen Kirche wird außerdem der heilige Stephanus als erster christlicher Märtyrer gefeiert.

Was ist der Stephanustag?

Der Stephanustag am 26. Dezember erinnert an den heiligen Stephanus, der in der christlichen Tradition als erster Märtyrer verehrt wird.

Was ist der Unterschied zwischen 1. und 2. Weihnachtstag?

Am 25. Dezember steht die Feier der Geburt Jesu Christi im Mittelpunkt. Der 26. Dezember setzt das Weihnachtsfest fort und ist zugleich der kirchliche Gedenktag des heiligen Stephanus. Beide Tage sind bundesweit gesetzliche Feiertage.

Ist der 2. Weihnachtstag dasselbe wie Boxing Day?

Nein. Beide liegen am 26. Dezember, haben aber unterschiedliche kulturelle Traditionen. Boxing Day ist vor allem im Vereinigten Königreich und in einigen Ländern des Commonwealth gebräuchlich.

Sind Geschäfte am 2. Weihnachtstag geöffnet?

Die meisten Geschäfte bleiben geschlossen, weil der 26. Dezember bundesweit gesetzlicher Feiertag ist. Gesetzlich geregelte Ausnahmen sind möglich.

Muss man am 2. Weihnachtstag arbeiten?

Grundsätzlich gilt Feiertagsruhe. Für bestimmte Tätigkeiten wie Gesundheitswesen, Rettungsdienste, Gastronomie, Hotellerie und Verkehr bestehen gesetzliche Ausnahmen.

Wird der 2. Weihnachtstag bezahlt?

Fällt eine vertraglich vorgesehene Arbeitszeit wegen des gesetzlichen Feiertages aus, besteht grundsätzlich Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Gibt es einen Ersatzfeiertag, wenn der 2. Weihnachtstag auf ein Wochenende fällt?

Nein. Fällt der 26. Dezember auf einen Samstag oder Sonntag, wird der Feiertag in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch an einem anderen Wochentag nachgeholt.

Gehört der 2. Weihnachtstag noch zu Weihnachten?

Ja. Der 26. Dezember gehört weiterhin zum christlichen Weihnachtsfest. In der katholischen Kirche liegt er außerdem innerhalb der Weihnachtsoktav.