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Weihnachten 2019, 2020

Weihnachten ist am Mittwoch, den 25. Dezember 2019 und ist ein bundeseinheitlicher Feiertag in ganz Deutschland. Lesen Sie nachfolgend die Bedeutung von Weihnachten.

Wann ist Weihnachten in Deutschland?

Feiertag Datum Bundesländer Wann
Weihnachten 2019 Mittwoch, 25. Dezember 2019 bundesweit In 98 Tagen
Weihnachten 2020 Freitag, 25. Dezember 2020 bundesweit In 464 Tagen
Weihnachten 2021 Samstag, 25. Dezember 2021 bundesweit In 829 Tagen
Weihnachten 2022 Sonntag, 25. Dezember 2022 bundesweit In 1194 Tagen
Weihnachten 2023 Montag, 25. Dezember 2023 bundesweit In 1559 Tagen
Weihnachten 2024 Mittwoch, 25. Dezember 2024 bundesweit In 1925 Tagen
Weihnachten 2025 Donnerstag, 25. Dezember 2025 bundesweit In 2290 Tagen
Weihnachten 2026 Freitag, 25. Dezember 2026 bundesweit In 2655 Tagen
Weihnachten 2027 Samstag, 25. Dezember 2027 bundesweit In 3020 Tagen
Weihnachten 2028 Montag, 25. Dezember 2028 bundesweit In 3386 Tagen

Die Bedeutung von Weihnachten und warum feiern wir Weihnachten?

Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi. Festtag ist der 25. Dezember, der Christtag, auch Hochfest der Geburt des Herrn (lat. Sollemnitas in nativitate Domini), dessen Feierlichkeiten am Vorabend, dem Heiligen Abend (auch Heiligabend, Heilige Nacht, Christnacht, Weihnachtsabend), beginnen. Er ist in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen Ländern kommt als zweiter Weihnachtsfeiertag der 26. Dezember hinzu, der auch als Stephanstag begangen wird. Wikipedia

Weihnachten

Weihnachten ist mit Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres. Die weihnachtliche Festzeit beginnt liturgisch mit der ersten Vesper von Weihnachten am Heiligabend (siehe dazu auch Christvesper) und endet in den evangelischen Kirchen mit Epiphanias, in der ordentlichen Form des römischen Ritus der katholischen Kirche mit dem Fest Taufe des Herrn am Sonntag nach Erscheinung des Herrn. In der altkatholischen Kirche und der außerordentlichen Form des römischen Ritus endet die Weihnachtszeit mit dem Ritus der Krippenschließung am Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar, umgangssprachlich Mariä Lichtmess oder auch nur Lichtmess genannt. Der erste liturgische Höhepunkt der Weihnachtszeit ist die Mitternachtsmesse in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember (siehe Christmette).

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist ungeklärt. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult: Kaiser Aurelian hatte den 25. Dezember 274 als reichsweiten Festtag für Sol Invictus festgelegt; zwischen diesem Sonnengott und „Christus, der wahren Sonne“ (Christus verus Sol) zogen frühe Christen Parallelen.

Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf das Fest der Geburt Christi zu lenken. In katholischen Familien fand die Kinderbescherung weiterhin lange Zeit am Nikolaustag statt. Hinzu kamen alte und neue Bräuche verschiedener Herkunft, zum Beispiel Krippenspiele seit dem 11. Jahrhundert, zudem der geschmückte Weihnachtsbaum (16. Jahrhundert), der Adventskranz (1839) und der Weihnachtsmann (19. Jahrhundert). Dieser löste in manchen Regionen das Christkind und den Nikolaus als Gabenbringer für die Kinder ab. Viele Länder verbinden weitere eigene Bräuche mit Weihnachten. Der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend ist für viele Menschen Teil der Festtradition.

Kurze Geschichte von Weihnachten

Das Geburtsdatum Jesu Christi wird im Neuen Testament nicht genannt und war dem Urchristentum, das die Todestage seiner Märtyrer beging, unbekannt. In Ermangelung weiterer biographischer Daten wurde das Fest der Geburt des Heilands aus dem Tag der Kreuzigung Christi ermittelt. Der Todestag war aus dem Johannesevangelium als der Tag vor Pessach bekannt, der 14. Nisan. Um das Jahr 200 n. Chr. setzte der Kirchenschriftsteller Tertullian diesen 14. Nisan des jüdischen Lunisolarkalenders mit dem 25. März des römischen Solarkalenders gleich, der zudem der Frühlingstagundnachtgleiche entsprach und von den frühen Christen mit dem ersten Schöpfungstag identifiziert wurde. Nach August Strobel liegt der tiefere Sinn dieses Datums in einer jüdischen Haggada, die auch Isaak, das Vorbild Christi in der frühen Kirche, am 14. Nisan geboren sein lässt. Erst später wurde Ostern und damit auch dem angenommenen Sterbetag Jesu ein bewegliches Datum zugeordnet, während der 25. März zum Fest der Verkündigung des Herrn wurde.

In den ältesten christlichen Kalendern, zum Beispiel im Osterkanon (De pascha computus aus dem Jahre 222) des Hippolyt von Rom, wurde auch Jesu Geburt auf seinen Todestag am 14. Nisan und damit auf den 25. März gelegt. Dagegen bezeichnete die bis 221 n. Chr. reichende Weltchronik (Χρονογραφίαι, Chronographíai) des Julius Africanus den 25. März als Tag der Passion und der Empfängnis Mariens, woraus sich bei einer exakt neunmonatigen Schwangerschaft als Tag der Geburt bereits der 25. Dezember ergab. Zugrunde lag beiden Datierungen die enge Verknüpfung der Menschwerdung Christi mit seiner Passion, die sich letztlich in der symbolischen Identifikation der beiden Geschehnisse niedergeschlagen hätte. Etwa 200 Jahre später wusste Augustinus zu berichten: Denn er [Jesus] soll an demselben 25. März empfangen worden sein, an dem er auch gelitten hat; der Schoß der Jungfrau, in dem er empfangen wurde und in dem keiner der Sterblichen gezeugt wurde, entspricht dem neuen Grab, in dem er begraben wurde und in das kein Mensch je gelegt wurde, weder vor ihm noch danach. Aber geboren wurde er gemäß der Überlieferung am 25. Dezember.

Clemens von Alexandria berichtet (wiederum zu Beginn des 3. Jahrhunderts) von verschiedenen Daten, an denen in Ägypten die Geburt Jesu Christi gefeiert wurde. So begingen einige das Fest am 25. Pachon (also dem 20. Mai des römischen Kalenders), andere um den 25. Pharmouthi (den 20. April), wieder andere begingen die Taufe Christi am 15. oder 11. Tybi, also am 10. oder 6. Januar. Auf eine Feier der Geburt Jesu Christi im Frühsommer deutet auch die Ordnung des Kirchenjahrs in einigen orientalischen Kirchen hin. Dort war für den Dienstag, Mittwoch und Donnerstag der dritten Woche nach Ostern jeweils die gleiche Leseordnung vorgeschrieben wie zu Weihnachten, so bei den Armeniern die vom 5. und 6. Januar, in der georgischen Kirche die vom 25. und 26. Dezember. In der altpalästinensischen Kirche gab es also vielleicht eine Zeit, in der die Geburt Jesu Christi Mitte Mai gefeiert wurde. Eine auf der Brust getragene Reliquienkapsel (Enkolpion) im Museum von Konstantinopel stellt eine Krippe dar und verweist in der Beischrift auf den 25. Pachon. Die Abschrift einer altpalästinensischen Liturgie führt die Weihnachtsliturgie für den 16. bis 28. Mai auf.

Ähnliche Überlegungen wie in der westlichen Kirche könnten letztlich auch in den orientalischen Kirchen zu einem allerdings differierenden Weihnachtsdatum geführt haben, indem der 14. Nisan im griechischsprachigen Osten des Reichs mit dem 14. Tag des dort gebräuchlichen Frühlingsmonats Artemision gleichgesetzt wurde, der im römischen Kalender dem 6. Mai entsprach, was wiederum – als Datum der Empfängnis aufgefasst – ein Geburtsdatum am 6. Januar, also das Epiphanie-Fest ergab. Der 6. Januar ist als Weihnachtstag aus dem Zypern, Armenien und Mesopotamien des 4. Jahrhunderts belegt. Die gelehrte Pilgerin Egeria beschrieb 385 in ihrem Reisebericht eine besondere Feier in der Geburtskirche mit nächtlichem Gottesdienst zu Betlehem, die ebenfalls um Epiphanias stattfand. Wikipedia

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