Deutschland

Rosenmontag 2020

Rosenmontag - Alles, was Sie über Rosenmontag 2020 und kommende Jahre wissen müssen

Wann ist Rosenmontag?

Rosenmontag ist am Montag, den 24. Februar 2020 und ist kein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Nachfolgend erfahren Sie mehr über die Herkunft und Bedeutung von Rosenmontag.

FeiertagDatumBundesländerWann
Rosenmontag 202024.2.2020Kein gesetzlicher FeiertagIn 72 Tagen
Rosenmontag 202115.2.2021Kein gesetzlicher FeiertagIn 429 Tagen
Rosenmontag 202228.2.2022Kein gesetzlicher FeiertagIn 807 Tagen
Rosenmontag 202320.2.2023Kein gesetzlicher FeiertagIn 1164 Tagen
Rosenmontag 202412.2.2024Kein gesetzlicher FeiertagIn 1521 Tagen
Rosenmontag 20253.3.2025Kein gesetzlicher FeiertagIn 1906 Tagen
Rosenmontag 202616.2.2026Kein gesetzlicher FeiertagIn 2256 Tagen
Rosenmontag 20278.2.2027Kein gesetzlicher FeiertagIn 2613 Tagen
Rosenmontag 202828.2.2028Kein gesetzlicher FeiertagIn 2998 Tagen
Rosenmontag 202912.2.2029Kein gesetzlicher FeiertagIn 3348 Tagen

Bedeutung und ist Rosenmontag eigentlich ein Feiertag?

Der Rosenmontag ist insbesondere im Rheinland und Rheinhessen der Höhepunkt der Karnevalszeit. Er fällt auf den Montag vor Aschermittwoch und liegt zwischen Karnevalssonntag und Karnevalsdienstag. In Karnevalshochburgen wie Köln, Düsseldorf oder Mainz wird er mit dem Rosenmontagszug begangen. Hier geben manche Arbeitgeber ihren Mitarbeitern als Brauchtumstag frei, ein gesetzlicher Feiertag ist er aber in keinem Bundesland.

Ist Rosenmontag eigentlich ein Feiertag? Dann lautet die Antwort: Leider nein. In ganz Deutschland ist der Rosenmontag kein offizieller Feiertag, doch in manchen Bundesländern bzw. Regionen ist der Rosenmontag ein Brauchtumstag. Weil es in den Hochburgen Mainz, Düsseldorf und Köln zum Feiern auf die Straßen geht, spendieren viele Schulen ihren Schülern und Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen freien Tag.

Der Termin des Rosenmontags liegt immer 48 Tage vor dem Ostersonntag und wird wie bei vielen christlichen Tagen, die im liturgischen Jahr eine besondere Funktion haben, nach der Osterformel des beweglichen Ostersonntags berechnet.

Rosenmontagszug

Die größten Rosenmontagszüge in Deutschland sind in folgenden Städten:

  • Köln, Düsseldorf, Mainz
  • Nürnberg, Rottweil, Aachen
  • Bremen, Berlin, Köthen
  • München und Marne
Rosenmontag - Rosenmontagszug

Der erste organisierte Karnevalsumzug fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Um 1830 übertrug man die Bezeichnung des Comitees wahrscheinlich auch auf den Umzug und nannte ihn „Rosenmontagszug“, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den mittleren Fastensonntag die Bezeichnung Rosenmontag für den mittleren Karnevalstag heraus.

Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Karnevalsbrauchtum. Der erste Düsseldorfer Rosenmontagszug startete am 14. Februar 1825, der erste Rosenmontagszug in Mainz ging am 26. Februar 1838 und wurde noch als „Maskenzug“ bezeichnet. 1991 fiel der Rosenmontagszug wegen der Eskalation des Zweiten Golfkriegs vielerorts aus, so beispielsweise in Köln, Düsseldorf und Mainz.

Namensgebung

Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte der Karneval nach dem Wiener Kongress 1815 reformiert werden. Dazu gründete sich 1823 in Köln das „Festordnende Komitee“, dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt Laetare, (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag Laetare wird seit dem 11. Jahrhundert auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag eine Goldene Rose segnete und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das „Festordnende Komitee“ auch Rosenmontagsgesellschaft.

Eine andere Erklärung verfolgt das Deutsche Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm. Hiernach sei die Bezeichnung Rosenmontag aus dem Mittelhochdeutschen von „Rasenmontag“, dem „rasenden Montag“ abgeleitet. Das Deutsche Wörterbuch führt die Bezeichnung auf „rasen“, in der kölschen Sprache als „rose“ für „tollen“, zurück.

Im Bereich der schwäbisch-alemannischen Fastnacht wird der Tag, an dem ebenfalls in vielen Hochburgen größere Umzüge stattfinden, meist Fasnetsmontag genannt. In der Schweiz, insbesondere bei der Luzerner Fasnacht, heißt der Tag Güdis-Mäntig. Wikipedia

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